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Entwicklung der Schüler innen durch einen Internationalen Dialogs

Schulprojekt

REFLEXION SCHULBILDUNG im internationalen Kontext

Schüler_innen im Dialog über die Rolle und Realisierung von Schulbildung in Nepal Das Projekt bietet Schüler_innen, Lehrer_innen und Eltern die Möglichkeit, sich im Dialog mit unterschiedlichen Sichtweisen auf Bildung zu beschäftigen. Besondere Rolle spielt dabei die Situation in Nepal. Durch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lebensbedingungen in Nepal und Deutschland, unter denen Kinder und Jugendliche Bildung genießen bzw. nicht genießen können, wird im Vergleich zu Deutschland sichtbar, welche ein Privileg der kostenlose Zugang zu staatlichen Schulen darstellt.
Wir sind davon überzeugt, dass unser Projekt neue Perspektiven auf und Einblicke in das Leben nepalesischer Kinder liefert und damit Beispiele aufzeigt, wie sich bewusst um Bildung bemüht und nach ihr verlangt werden muss. Kinder und Jugendliche in Deutschland werden dafür sensibilisiert, dass das Recht auf Bildung eben keineswegs überall selbstverständlich realisiert wird oder werden kann. Auf diesem Weg können wichtige Reflektionsprozesse im eigenen Umgang mit den Bildungsangeboten und -möglichkeiten in Gang gesetzt werden.
Neben all den Problemen, die auch das deutsche Bildungssystem hat, wird der Zugang zur Schule an sich den allermeisten Kindern und Jugendlichen ermöglicht. Der regelmäßige Schulbesuch wird durch die Sozialsysteme unabhängig von Geld und Zeit der Eltern gemacht. Inwiefern nehmen Schüler_innen dieses Bildungsprivileg bewusst wahr? Was ist in ihrem Blickwinkel zum Thema Bildung selbstverständlich und was unsichtbar?

Im südasiatischen Raum können viele Kinder und Jugendliche nicht ohne weiteres dauerhaft eine Schule besuchen. Das liegt zum einen an der Qualität, der Anzahl und der Verteilung staatlicher Bildungseinrichtungen. Zum anderen leben viele Familien unter ökonomisch sehr kritischen Bedingungen. Die Familien haben oder verdienen oft nicht genug Geld und sind auf die Mitarbeit und Zeit ihrer Kinder angewiesen. Ebenso müssen die Kinder bei Krankheit oder Pflegebedarf ihre Familie unterstützen. Durch diese Mehrfachbelastung sind viele Kinder nicht in der Lage, regelmäßig in die Schule zu gehen. Ziel unseres Projektes ist es, dieses Missverhältnis im Bildungssystem zwischen reicheren Ländern wie Deutschland und ärmeren Ländern wie Nepal den Schüler_innen an deutschen Schulen sichtbar zu machen. Die Schüler_innen haben die Möglichkeit, Lebensalltage der Schüler_innen in Nepal kennenzulernen und deren Denkweisen zu erkunden. Welche Rolle spielt Schule und Bildung für die Kinder und Jugendliche in Nepal? Welche Wünsche und Hoffnungen haben sie und wie bestreiten sie die Schulzeit neben dem Eingebundensein in die Familie? Wie würden die Schüler_innen in Deutschland diese Fragen beantworten? Und welche Schlüsse ziehen sie aus dem Vergleich der unterschiedlichen Antworten? Auch Lehrer_innen und Eltern können an diesem Projekt Teilnehmende werden. Gerade das Zusammenspiel dieser Perspektiven kann sehr spannend und interessant sein. Darüber hinaus hat SATHI e.V. großes Interesse, Sichtweisen der Schüler_innen, Lehrer_innen und Eltern kennenzulernen. Diese sollen nach unserer Planung in Nepal vorgestellt werden, um
Prozesse zur Verbesserung der Schulen in Nepal anzustoßen.

Unsere Inhalte bringen wir den Schüler_innen in Präsentationen und Fotoausstellungen näher. Darüber hinaus können sich die Schüler_innen in Diskussionsrunden und Workshops interaktiv Wissen über verschiedene Lebenssituationen erschließen und sich über verschiedene Bedingungen informieren. Der Vergleich der Bildungsmöglichkeiten in Nepal mit der Situation der Schüler_innen in Deutschland ist dabei wesentlich, um ein Gefühl für die eigene Positionierung und die eigenen Denkweisen zu bekommen. So kann die eigene Perspektive, die Welt zu sehen, bewusster und kritisch reflektiert werden und gegenseitiges Verständnis und Empathie gefördert werden.

Programm (Zeitliche/inhaltliche Anpassung ist möglich)
1. Multimedia – Präsentation (ca. 45 Minuten)
(Der erste Abschnitt ist in vier Kategorien unterteilt)
a. Alltag und Bildung
b. Soziales, Kultur, Ökonomie, Bildung, Religion
c. Gesundheits- und Pflegesystem
d. Natur und Abenteuer

2. Workshops und Gruppenarbeit (ca. 60 Minuten)
In diesem Abschnitt werden die Schüler_innen ihren Interessen entsprechend in Gruppen eingeteilt. (siehe Kategorien aus Abschnitt 1) Vier Moderator_innen werden die Schüler_innen in der Gruppenarbeit begleiten. Dabei tauschen sich die Schüler_innen in zielgerichteten Diskussionen aus, die von den Moderator_innen angeleitet werden. Wichtige Ergebnisse und Erkenntnisse werden festgehalten und im letzten Teil des Projekts vorgestellt.

3. Fotoausstellung (ca. 30 Minuten)
Betrachtung von circa 20 Fotoausstellungen, die sich Sozial- , Ökonomie-, Gesundheits-, Umwelt-, Schulungs- und Entwicklungsfragen widmen.

4. Präsentation der Workshop-Ergebnisse von dem/der Vertreter_in der jeweiligen
Gruppen mit anschließender Abschluss-Diskussion und Feedback. (ca. 45 Minuten) In diesem Teil werden die teilnehmenden Schüler_innen ihre erworbenen Erkenntnisse vorstellen und die Möglichkeit haben ein Feedback zu geben.
Zielgruppe
Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 7

Kontakt
SATHI – Deutsche humanitäre Initiativen für Süd Asien – e.V.
Dr. Dharma Raj Bhusal
Tel: 01747812169
Email: saathi259@yahoo.com